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Fasten und YOGA

Yoga ist eine ideale Ergänzung zum Fasten, da es den Reinigungsprozess unterstützt und hilft, alte Gedanken loszulassen. Durch Yoga erfahren Sie ein neues Körperbewusstsein und lernen, zu entspannen. Außerdem erhalten Sie viele praktische Anleitungen, wie Sie Yoga in den Alltag integrieren können. Eine umfangreiche Mappe mit Übungen wird Sie darüber hinaus motivieren, zu Hause weiterzumachen.

   

Yoga ist für jeden geeignet
Ob Geschäftsmann, Managerin, Hausfrau oder Student – Yoga ist für jeden geeignet. Es hilft ganz einfach, glücklicher und gelassener zu sein. Es sind weder besondere Vorkenntnisse noch ist eine besondere Gelenkigkeit oder Kondition erforderlich. Yoga ist ideal für vielbeschäftigte Leute, weil sie eine sofortige und direkte Wirkung in einer sehr kurzen Zeit spüren können. Fast alle Übungen können – alternativ zum klassischen Schneidersitz – auch auf einem Stuhl sitzend ausgeführt werden.

Yoga hilft im Alltag
Yoga zielt nicht darauf ab, sich von der Welt abzukehren. Im Gegenteil: Es geht darum, mit Hilfe bestimmter Techniken den Anforderungen des täglichen Lebens gewappnet zu sein. Zum Beispiel hilft langer tiefer Atem, in stressigen Situationen, die Nerven zu behalten. Kurze Dehnübungen für den Rücken helfen gegen Verspannungen, die leicht am Arbeitsplatz entstehen können.

Wie wirkt Yoga?
Jede Übung wirkt nach dem Prinzip von Winkel, Spannung und Atem. Der Körper wird in einen bestimmten Winkel bewegt, dadurch entsteht eine Spannung, und der Körper bringt vermehrt Atem (Sauerstoff) in diesen Bereich. Dies stärkt unter anderem das Nervensystem, den Blutkreislauf und die Verdauungsorgane und löst Ablagerungen an Gelenken und Muskeln. Neben den Körperübungen ist Meditation ein integraler Bestandteil des Yoga, da wir unseren Körper nie entspannen können, wenn unser Geist mit seinem permanenten inneren Radioprogramm aus Sorgen, Plänen und Assoziationen auf Hochtouren weiterläuft.

Wissenschaftliche Forschungen über Yoga
Seit langem wird Yoga aufmerksam verfolgt und wissenschaftlich untersucht. Die Wirkung von Yoga ist klar, spannend und genau dokumentiert - mit deutlichen und messbaren Resultaten. Schon 1910 untersuchte der deutsche Neurologe Johannes H. Schulz die verschiedenen Formen von Yoga und Hypnose; basierend auf diesen Studien erarbeitete er eine eigene Methode zur Entspannung, heute bestens bekannt und weit verbreitet unter dem Namen Autogenes Training. In den 20er- und 30er-Jahren konzentrierte sich das Interesse der Wissenschaftler vor allem auf die psychologischen Effekte des Yoga. Der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung zeigte Interesse an Kundalini Yoga, da es viel Ähnlichkeit mit seiner Psychologie aufwies und sie vervollständigte.

Millionen schwören auf Yoga
Viele Millionen Menschen in der ganzen Welt praktizieren heute Yoga in all seinen verschiedenen Formen. In Amerika, wo es mittlerweile an jeder Ecke ein Yoga Zentrum gibt, schwärmen 15 Millionen Menschen von „the power of yoga“. Prominente wie Madonna, David Duchovny, Seal, Courtney Love, Christy Turlington, Katja Riemann, Barbara Eligmann und Robert Atzon bekennen sich zu der altindischen Disziplin. Deutschland verzeichnet vier Millionen Yoga Praktizierende.

Yoga in den Medien
Immer mehr Medien schreiben über die wundervolle Wirkung von Yoga. „Wer ab und zu Probleme mit der Verdauung hat, kann sich mit Yoga-Übungen ganz leicht helfen. Magengrummeln möchte niemand haben. Ebenso wenig Blähungen oder Bauchdrücken. Trotzdem sollten Sie gegen solche Unpässlichkeiten nicht unbedingt gleich mit Medikamenten angehen. Drei einfache Yogaübungen können dafür sorgen, dass bald wieder Ruhe im Bauch ist. Das geschieht, indem Dehnen oder Zusammenpressen die Durchblutung in dieser Region verstärken.“ (Vital, Dezember 2002)

Yoga am Strand
Bei schönem Wetter finden die Yogastunden auf Sylt selbstverständlich am Strand statt. Die gute Meeresluft eignet sich hervorragend für Atemübungen.

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